
Ostara, Hüterin des Frühlings,
Licht der aufgehenden Sonne,
Kraft der erwachenden Erde,
Möge das Leben wieder wachsen.





Ostara, Hüterin des Frühlings,
Licht der aufgehenden Sonne,
Kraft der erwachenden Erde,
Möge das Leben wieder wachsen.




Der Winter vergeht, die Frühlingsbotin erwacht: Willkommen, Ostara! Spüre den Wind auf deiner Haut und atme die frische, nach Erde duftende Luft tief ein.

Ein besonderer Moment im Jahr, den wir gerade erleben. Wenn ich morgens aus dem Fenster schaue, merke ich gleich: Das Licht hat sich verändert. Die Tage sind spürbar länger, die ersten Vögel singen wieder und an geschützten Stellen im Garten trauen sich die ersten Schneeglöckchen und Krokusse aus der noch kühlen Erde. Der Winter mit seiner Stille, seinem Rückzug und seiner Kälte, verabschiedet sich langsam. Und mit ihm können wir uns auf eine der kraftvollsten Zeiten im Jahreskreis vorbereiten: Ostara ist da!

Ostara ist das Fest der Frühlingstagundnachtgleiche, an dem Tag und Nacht exakt gleich lang sind – ein vollkommenes Gleichgewicht, bevor das Licht endgültig über die Dunkelheit siegt. Ostara wird als die Frühlingsbotin gefeiert, denn sie ist die junge Göttin des Neubeginns, der Fruchtbarkeit und der aufgehenden Sonne. Wenn wir Ostara willkommen heißen, feiern wir nicht nur das Ergrünen der Natur, sondern auch das Erwachen unseres eigenen inneren Feuers. Denn auch wenn wir heute in einer modernen, technisierten Welt leben, ist unsere Verbindung zu den Zyklen der Natur tief in uns verwurzelt. Ostara ist die Zeit des Aufbruchs.
Ich überlege jetzt schon, was ich im dunklen Winter geplant habe und was nun endlich wachsen darf. Dafür muss ich Altes loslassen, was nicht immer leicht fällt. Ich könnte vieles aufzählen, was mich belastet und was lieber heut als morgen beendet werden muss. Es ist eines der Grundprinzipien des Lebens, alle Aufgaben aktiv anzugehen und nichts liegen zu lassen, oder Unangenehmes womöglich zu verdrängen. Obschon beides natürlich auch nur allzu menschlich ist, denn keiner kann alles auf ein Mal bewältigen. Was aber hilft ist genau diese Zeit. Alles was sich schwer anfühlt oder nicht mehr richtig passt, muss jetzt weichen. Der Winter war zum Ausruhen da. Nun ist es Zeit, die Fenster zu öffnen – und zwar nicht nur im Haus, sondern auch im eigenen Kopf und Herzen! Alles wird lebendig!

Es ist die für das Säen und Pflanzen: Ob im eigenen Garten oder auf dem Balkon. Setze die Samen in die Erde als Symbol für das, was wir ernten wollen. Dankbarkeit für das Wiedererwachen der Natur zu empfinden, erdet uns. Ich bin gespannt auf eure Gedanken. Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen!
Öffnet den Geist – das Wiedererwachen erdet uns. Spüre den Wind auf deiner Haut und atme die frische, nach Erde duftende Luft tief ein.
Willkommen, Ostara!
Nun ist es wieder so weit. Wenn die Frühlingssonne zur Ostara-Tagundnachtgleiche das Land erwärmt, wird das Nerthus-Idol ans Licht gebracht. Die heilige Figur der Erdgöttin hat den Winter im Verborgenen verbracht – wie die Samen, die nun aus der Erde sprießen. Jetzt steht Nerthus Rückkehr aus der Erde ins Heiligtum wieder an.

Nerthus, die uralte Göttin der Fruchtbarkeit und des Friedens, wurde einst in festlichen Prozessionen verehrt. Ihr Wagen, mit Tüchern verhüllt, wurde durch das Land gefahren, um Segen und Wachstum zu bringen. Wenn ihr Idol zu Ostara wieder an die Oberfläche kommt, ist es, als würde die Erde selbst erwachen und ihre Lebenskraft erneut spenden.

Die Rückkehr des Idols symbolisiert den Kreislauf des Lebens: Das, was im Dunkel ruht, kehrt mit neuer Kraft zurück. Es erinnert daran, dass die Verbindung zwischen Mensch, Natur und den alten Göttern niemals verloren geht – sie muss nur immer wieder ans Licht geholt werden.



Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern eine Zeit voller Licht, Neubeginn und frischer Energie! Möge das Gleichgewicht zwischen Tag und Nacht jedem die nötige Kraft und den Ausgleich bringen – und mögen Wachstum, Freude und Erneuerung Dein Leben bereichern. Frohes Ostara.

Frühlingsstürme, Schnee, Regen und Sonnenschein – die Natur erwacht aus ihrem Winterschlaf. Jetzt fängt das Samenkorn an, aus dem dunklen Grund zu sprießen und sichtbar zu werden. Die Weiden und Hasel blühen und die ersten Frühlingsboten, Schneeglöckchen und Schlüsselblumen, zeigen sich in ihrer zarten Schönheit. Der Frühling gewinnt an Kraft und alles fängt an zu wachsen.

Ostara ist das Fest des Frühlings, das zur Tagundnachtgleiche um den 20. März gefeiert wird. Es markiert den Moment, an dem Tag und Nacht gleich lang sind und symbolisiert das Erwachen der Natur aus dem Winterschlaf. Benannt nach der germanischen Frühlingsgöttin Ostara, steht dieses Fest für Erneuerung, Fruchtbarkeit und den Kreislauf des Lebens.
Mit dem zunehmenden Licht kehrt Sóls Sonnenwärme in unsere Welt Midgards zurück, die ersten Blumen blühen und Tiere erwachen aus ihrem Winterschlaf. Es ist eine Zeit des Neubeginns, in der Samen gesät werden – sowohl in der Erde als auch im übertragenen Sinne in unserem Leben. Traditionen wie das Färben von Eiern, das Entzünden von Feuern oder das Schmücken mit Frühlingsblumen sind mit diesem Fest verbunden. Vor allem aber erinnert uns Ostara daran, dass nach jeder Dunkelheit neues Licht kommt und wir stets die Möglichkeit haben, neu zu beginnen.
