{"id":1305,"date":"2026-02-01T09:56:36","date_gmt":"2026-02-01T08:56:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.asatru.network\/?p=1305"},"modified":"2026-02-01T10:06:06","modified_gmt":"2026-02-01T09:06:06","slug":"disen-alfen-und-landwichte-teil-2-buch-daenisches-heidentum-von-gudmund-schuette","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.asatru.network\/?p=1305","title":{"rendered":"Disen, Alfen und Landwichte (Teil 2) Buch D\u00e4nisches Heidentum von Gudmund Sch\u00fctte"},"content":{"rendered":"\n<p>Im zweiten Teil meines Blogbeitrags \u00fcber die Wesen des Ortes (verborgenes Volk, Disen, Alfen und Landwichte) m\u00f6chte ich mein Augenmerk auf das Buch \u201eD\u00e4nisches Heidentum\u201c von Gudmund Sch\u00fctte richten. Im Vergleich zu anderen B\u00fcchern zieht Sch\u00fctte neben den klassischen nordischen G\u00f6ttern (Odin, Thor, Freyr) die Linie in Richtung lokaler Traditionen und beschreibt folkloristische Vorstellungen. Dadurch wird das Buch f\u00fcr den hier gew\u00e4hlten Fokus besonders interessant. <\/p>\n\n\n\n<p>Einleitend sei noch zu sagen, dass das Buch \u201eD\u00e4nisches Heidentum\u201c (Originaltitel: Dansk Hedenskab), ver\u00f6ffentlicht im Jahr 1923 vom d\u00e4nischen Philologen und Historiker Gudmund Sch\u00fctte, ein wichtiges Werk der skandinavischen Religionsgeschichte ist. Aus diesen Gr\u00fcnden wurde es 2006 in Zusammenarbeit mit Kurt Oertel im damaligen Verlag Daniel Junker als Reprint neu aufgelegt. Inzwischen ist es nur noch gebraucht erh\u00e4ltlich. Es versucht, die vorchristliche Glaubenswelt spezifisch aus d\u00e4nischer Perspektive zu rekonstruieren. Das macht es f\u00fcr das heutige germanisch-nordische Heidentum interessant. Pr\u00e4gnante Kernthemen sind dabei:<\/p>\n\n\n\n<p>1. Fokus auf die regionale Identit\u00e4t<\/p>\n\n\n\n<p>Im Gegensatz zu vielen zeitgen\u00f6ssischen Werken, die das \u201eGermanentum\u201c oder die altnordische Religion (oft basierend auf isl\u00e4ndischen Quellen wie der Edda) als monolithischen Block betrachteten, legte Sch\u00fctte Wert auf die spezifisch d\u00e4nischen Eigenheiten. Er untersuchte lokale Traditionen, Ortsnamen und arch\u00e4ologische Funde, um eine eigenst\u00e4ndige d\u00e4nische Entwicklungslinie nachzuweisen.<\/p>\n\n\n\n<p>2. Mythologie und Gottheiten<\/p>\n\n\n\n<p>Sch\u00fctte analysiert die Verehrung der klassischen nordischen G\u00f6tter (Odin, Thor, Freyr), legt aber ein besonderes Augenmerk auf Nerthus\/Nj\u00f6rd (Verbindung zur Fruchtbarkeit und die ber\u00fchmte Beschreibung der Erdg\u00f6ttin bei Tacitus) und Stammv\u00e4ter als mythologische Urspr\u00fcnge der d\u00e4nischen K\u00f6nige (wie die Skj\u00f6ldunge) und deren g\u00f6ttliche Legitimation.<\/p>\n\n\n\n<p>3. Kontinuit\u00e4t im Volksglauben<\/p>\n\n\n\n<p>Ein zentraler Aspekt des Buches ist die These, dass das Heidentum mit der Christianisierung nicht schlagartig verschwand. Sch\u00fctte zeigt auf, wie heidnische Rituale und Vorstellungen in D\u00e4nischen Volksm\u00e4rchen, Sagen und b\u00e4uerlichen Br\u00e4uchen (z. B. Erntedankfesten) \u00fcberlebten.<\/p>\n\n\n\n<p>4. Methodik<\/p>\n\n\n\n<p>Sch\u00fctte nutzte einen interdisziplin\u00e4ren Ansatz und kombinierte dabei Philologie (Analyse alter Texte und Runeninschriften) mit der Ortsnamenforschung (Toponymie; schloss von Ortsnamen wie z. B. Orte, die auf -thun oder -vi enden auf ehemalige Kultst\u00e4tten) sowie mit vergleichender Religionswissenschaft (setzte d\u00e4nische Befunde in Bezug zu anderen germanischen St\u00e4mmen).<\/p>\n\n\n\n<p>Einordnung<\/p>\n\n\n\n<p>Aus heutiger Sicht ist das Werk nicht unreflektiert zu betrachten, da Sch\u00fctte \u2013 wie viele Gelehrte seiner Zeit \u2013 eine nationalromantische F\u00e4rbung in seine Forschung einflie\u00dfen lie\u00df. Er wollte die kulturelle Tiefe und das Alter der d\u00e4nischen Nation betonen. Dennoch bleibt es ein wertvolles Dokument f\u00fcr die Erforschung der Folklore und Rezeptionsgeschichte vorchristlicher Religionen. Ehrlicherweise kann man relativierend aber die (rhetorische) Frage stellen, f\u00fcr welches Buch das nicht g\u00e4lte. Ich kenne nur wenige B\u00fccher, in denen der Zeitgeist keine F\u00e4rbung hinterl\u00e4sst. Das war damals so, und das ist heute nicht anders und wird wohl immer so bleiben. Es lassen sich auch heute B\u00fccher \u00fcber die Nordische Mythologie, Germanen, Runen und Heidentum finden, die man getrost zur Seite legen kann. Dies gilt zum Gl\u00fcck f\u00fcr das Buch D\u00e4nisches Heidentum von Gudmund Sch\u00fctte nicht, denn ganz im Gegenteil kann ich es w\u00e4rmstens empfehlen. So viel zur Reflexion und Einordnung.<\/p>\n\n\n\n<p>Los geht&#8217;s&#8230;<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"810\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.asatru.network\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Buch_dHeidentum-810x1024.jpg\" alt=\"Buch D\u00e4nisches Heidentum von Gudmund Sch\u00fctte\" class=\"wp-image-1304\" srcset=\"https:\/\/www.asatru.network\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Buch_dHeidentum-810x1024.jpg 810w, https:\/\/www.asatru.network\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Buch_dHeidentum-237x300.jpg 237w, https:\/\/www.asatru.network\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Buch_dHeidentum-768x971.jpg 768w, https:\/\/www.asatru.network\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Buch_dHeidentum.jpg 949w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Buch D\u00e4nisches Heidentum von Gudmund Sch\u00fctte<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Disen und Alfen im Buch D\u00e4nisches Heidentum<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>In Sch\u00fcttes Buch bilden die Disen und Alfen (oder Alben) das weibliche und m\u00e4nnliche Gegenst\u00fcck einer spirituellen Zwischenwelt. W\u00e4hrend die Landvaettir oft an feste Orte gebunden sind, beschreibt Sch\u00fctte Disen und Alfen eher als personengebundene oder famili\u00e4re Schutzm\u00e4chte, die tief in den Sippenstrukturen verwurzelt waren.<\/p>\n\n\n\n<p>Sch\u00fctte sieht in den Disen eine kollektive Gruppe weiblicher Wesenheiten, die zwischen G\u00f6ttern und Menschen stehen. Die Disen wurden dabei oft in der Rolle der Ahnenm\u00fctter und Geburtshelferinnen, sozusagen als die verstorbenen Stammm\u00fctter einer Familie angesehen, die nun als Schutzgeister \u00fcber die Nachfahren wachten. Besonders bei Geburten rief man sie an.<\/p>\n\n\n\n<p>Daher ist auch interessant, dass Sch\u00fctte das Disabl\u00f3t, ein den Disen gewidmetes rituelles Opferfest, im famili\u00e4ren Schutz- und Fruchtbarkeitskontext analysiert. Er weist darauf hin, dass diese Feste im d\u00e4nischen Raum oft im Winter stattfanden, um Fruchtbarkeit und den Zusammenhalt der Sippe f\u00fcr das kommende Jahr zu sichern.<\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus sieht er auch gewisse Verbindungen zu den Walk\u00fcren, und zieht Parallelen zwischen den Disen und den Walk\u00fcren, wobei die Disen eher die \u201eh\u00e4uslichen\u201c und schicksalsbestimmenden Aspekte (Nornen-\u00e4hnlich) verk\u00f6rpern, w\u00e4hrend Walk\u00fcren die kriegerische Seite darstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Facetten &#8211; diese Dreiheit \u2013 findet sich auch in meinem Artikel \u00fcber das <a href=\"https:\/\/www.asentr.eu\/f_disenblot.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Disenbl\u00f3t auf Asentr.eu<\/a> wieder:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>G\u00f6ttinnen<\/strong> &#8211; Vanad\u00eds (Vaneng\u00f6ttin, Freyja), \u00d6ndurd\u00eds (Schig\u00f6ttin, Skadi), Anteil an g\u00f6ttlichem Heil<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Naturwesen<\/strong> &#8211;\u00a0 fruchtbarkeitsspendende Aspekte, Vegetation<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Ahninnen, Vorm\u00fctter<\/strong> &#8211; Geburtshelferinnen, Schutz einzelner Personen, Familien oder eines gesamten Stammes<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Die Alfen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bei den Alfen unterscheidet Sch\u00fctte (in Anlehnung an die altnordische Tradition, aber mit Fokus auf d\u00e4nische Funde) zwischen den Licht- und Dunkelalfen. W\u00e4hrend die ersteren als \u00e4sthetische, lichtvolle Wesen beschrieben werden, die eng mit dem Sonnengott Freyr verbunden sind, halten sich die Dunkel- oder auch Schwarzalben im Inneren von Felsen und Erdh\u00fcgeln auf. Sch\u00fctte interpretiert sie als Geister des Wachstums und der Vegetation.<\/p>\n\n\n\n<p>Beide genossen kultische Verehrung mit Verweis auf das Alfabl\u00f3t, ein privates Opferfest, das im h\u00e4uslichen Kreis gefeiert wurde. Im Gegensatz zu den gro\u00dfen \u00f6ffentlichen G\u00f6tterfesten war dies eine intime Angelegenheit der Familie, was Sch\u00fcttes These der \u201eprivaten Schutzgeister\u201c st\u00fctzt. Unter dem Gesichtspunkt der Naturgeister werden die Alfen bei Sch\u00fctte oft als die \u201eSeelen\u201c der Naturph\u00e4nomene gesehen \u2013 sie beleben den Wald und die Wiesen. Dazu passt gut der \u00dcbergang zur d\u00e4nischen Folklore, denn ein besonders spannender Teil in Sch\u00fcttes Buch ist der Nachweis, wie diese Wesen in der d\u00e4nischen Volksseele weiterlebten: Er beschreibt den Wandel der stolzen Alfen zu den sp\u00e4ter gef\u00fcrchteten oder bewunderten Elverfolk (Elfenvolk) in d\u00e4nischen Balladen. Der \u201eErlenk\u00f6nig\u201c (Elverh\u00f8j) ist so ein Beispiel: Sch\u00fctte zeigt auf, dass die urspr\u00fcngliche kultische Verehrung in Ehrfurcht und sp\u00e4ter in Aberglauben umschlug, wobei die Wesen ihre Ambivalenz (gutm\u00fctig, aber gef\u00e4hrlich bei Respektlosigkeit) behielten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Land-Vaettir im D\u00e4nischen Heidentum<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Gleich mit der T\u00fcr ins Haus kann man sagen, dass die Landvaettir (Landgeister) eine zentrale Rolle spielen, da sie die Verbindung zwischen der physischen Landschaft D\u00e4nemarks und der spirituellen Welt des Heidentums darstellen. Anders als die \u201egro\u00dfen\u201c G\u00f6tter wie Odin oder Thor, die im fernen Asgard thronen, sind die Landvaettir unmittelbar pr\u00e4sent, in dem sie H\u00fcgel, Steine, Quellen und B\u00e4ume bewohnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sch\u00fctte beschreibt die Landvaettir als lokale Schutzm\u00e4chte. Sie sind eng an ein bestimmtes Territorium gebunden. F\u00fcr den d\u00e4nischen Bauern war es entscheidend, in Harmonie mit diesen Wesen zu leben, da sie \u00fcber das Gedeihen des Viehs und die Fruchtbarkeit der Felder entschieden. Ein wesentlicher Punkt in Sch\u00fcttes Analyse ist der respektvolle Umgang mit diesen Geistern. Er verweist auf alte Traditionen (und sp\u00e4ter kodifizierte Gesetze wie das isl\u00e4ndische Ulfljots-Gesetz, das er auf d\u00e4nische Verh\u00e4ltnisse \u00fcbertr\u00e4gt), die besagten, dass man sich der K\u00fcste nicht mit furchteinfl\u00f6\u00dfenden Drachenk\u00f6pfen am Schiff n\u00e4hern durfte, ohne diese abzunehmen. Man wollte die Landvaettir nicht erschrecken oder erz\u00fcrnen, da sie sonst das Land verlassen k\u00f6nnten, was Unheil bedeutete. Sch\u00fctte sieht darin den Ursprung f\u00fcr viele d\u00e4nische \u201eH\u00fcgel-Sagen\u201c (H\u00f8jfolk), in denen das St\u00f6ren von Grabh\u00fcgeln oder alten B\u00e4umen drakonische Strafen durch die unsichtbaren Bewohner nach sich zieht. (Hier k\u00f6nnte man nat\u00fcrlich einen vorz\u00fcglichen Exkurs \u00fcber den Zerst\u00f6rungswahn der heutigen Klimaideologie einwerfen, wenn es um die Vernichtung alter B\u00e4ume und Waldfl\u00e4chen oder Transformation ganzer Landstriche geht.)<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn es um die Verbindung zu den Ahnen geht, so verschwimmen die Grenzen Sch\u00fcttes Ansicht nach zwischen den Landgeistern und den Ahnengeistern. Er vertritt die Ansicht, dass verstorbene Sippenoberh\u00e4upter, die in Grabh\u00fcgeln (H\u00f8je) bestattet wurden, in der Vorstellung der Menschen zu Landvaettir wurden. Sie wachten weiterhin \u00fcber ihren Besitz und ihre Nachfahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl Sch\u00fctte sich auf lokale Geister konzentriert, zieht er Parallelen zu den gro\u00dfen Schutzgeistern des Nordens. In der d\u00e4nischen \u00dcberlieferung (und sp\u00e4ter in der Heraldik und Folklore reflektiert) manifestieren sich diese oft in Tiergestalt: Der Stier, der Riese (oder Bergriese), der Drache und der Greif (oder Adler). \u00a0Sch\u00fctte untersucht, wie diese Motive in d\u00e4nischen Ortsnamen und fr\u00fchen k\u00fcnstlerischen Darstellungen (z.B. auf Fibeln) auftauchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Dreiheit oder besser drei Aspekte lassen sich auch hier zuordnen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Sozial <\/strong>&#8211; Festigung der Bindung des Menschen an seinen Wohnort<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Religi\u00f6s, kultisch<\/strong> &#8211; Alltagsmagie und Opfergaben (Milch, Speisen) an heiligen Orten<\/li>\n\n\n\n<li><strong>\u00d6kologisch <\/strong>&#8211; Schutz der nat\u00fcrlichen Ressourcen (Quellen, W\u00e4lder)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Sch\u00fcttes Darstellung der Landvaettir ist besonders wertvoll, weil sie zeigt, dass das d\u00e4nische Heidentum keine abstrakte Theologie war, sondern eine tief im Boden verwurzelte Alltagspraxis.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"742\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.asatru.network\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/20250105_150216_neu-742x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1013\" srcset=\"https:\/\/www.asatru.network\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/20250105_150216_neu-742x1024.jpg 742w, https:\/\/www.asatru.network\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/20250105_150216_neu-218x300.jpg 218w, https:\/\/www.asatru.network\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/20250105_150216_neu-768x1059.jpg 768w, https:\/\/www.asatru.network\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/20250105_150216_neu.jpg 870w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im zweiten Teil meines Blogbeitrags \u00fcber die Wesen des Ortes (verborgenes Volk, Disen, Alfen und Landwichte) m\u00f6chte ich mein Augenmerk auf das Buch \u201eD\u00e4nisches Heidentum\u201c von Gudmund Sch\u00fctte richten. 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