Gungnir

Bünde kommen und gehen. Manche halten ein ganzes Leben. Andere verblassen nach kurzer Dauer.

Gungnir ist ein loser Männerbund, der erstmals zum Sigrblót 2020 im Rahmen einer Wanderung die Füße auf moosigen Waldgrund gesetzt hat. Welcher Waldweg der nächste ist und auf welchem Pfad es fortan weiter geht, das vermag nur der einsame Wanderer zu lenken, der Hagvirkir – der günstig Wirkende – also jener, der viele Namen hat. Im nachtblauen Umhang mit breiten Hut und einem Speer, der ihm Wanderstab und Waffe zugleich ist, sieht man ihn einsam wandern… Er allein geht dem Weg voran. Mal schickt er seine Raben, mal legt er eine Rune. Es liegt dann immer an uns, dieses Zeichen zu erkennen, damit wir uns auf’s Neue verabreden und an einem Ort versammeln, welcher uns durch Lichtungen führt oder an andere entlegene Orte. Aus den Gesprächen und Eindrücken entstehen neue Ideen, aus denen sich etwas entwickelt, so Hagvirkir will.